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  • Was ist akute Enzephalopathie und was ist Delirium?

    Definition von akuter Enzephalopathie und Delirium

    Der Begriff akute Enzephalopathie bezeichnet einen sich rasch (normalerweise innerhalb weniger Stunden oder Tage) entwickelnden pathobiologischen Prozess (Erkrankung) im Gehirn. Akute Enzephalopathie manifestiert sich häufig in Form von Delirium, das mittels Elektroenzephalografie, EEG, diagnostiziert wird. (Quelle:  1. Slooter et al., 2020, Intensive Care Med; Hut et al., 2021 Psychiatry and Clinical Neurosciences). Delirium wird anhand von klinischen Merkmalen diagnostiziert. Beide Diagnosen sind durch eine zugrundeliegende Ursache (Leiden) gekennzeichnet. Forschungen zeigen, dass nur 12% bis 35% von Delirium-Patienten mit den derzeitigen Screening-Instrumenten erkannt werden (Quelle: Marcantonio, 2017, NEJM). 

    Wir bei Prolira glauben, dass akute Enzephalopathie und Delirium behandelt werden können. Und dass eine objektive Erkennung und Überwachung unerlässlich sind, um dieses Ziel zu erreichen. Lesen Sie bitte weiter, um herauszufinden, warum wir das glauben.


    Die Auswirkungen von akuter Enzephalopathie und Delirium

    20 Millionen pro Jahr

    20 Millionen Patienten/Jahr in den USA und der EU brauchen
    Überwachung des Gehirns wegen des Risikos akuter Enzephalopathie / Deliriums. Auf der Intensivstation sind bis 80% der Patienten betrof-fen, in der Herzchirurgie etwa 30%, bei geriatrischen Traumata 35%.

    Verdoppelung der Länge des Aufenthalts

    Die Dauer des Krankenhaus-aufenthalts wird durch Delirium / akute Enzephalopathie erheblich verlängert.

    mehr Demenz

    Bei Personen im Alter von 85+ besteht eine 8-mal höhere Inzidenz auf Dementie, nach akuter Enzephalopathie und Delirium.

    mehr Aufnahmen in Pflegeheime

    37% der Patienten mit postakuter Enzephalopathie und Delirium werden in Pflegeheime aufgenommen.

    hohes Mortalitätsrisiko

    Patienten mit akuter Enzephalopathie und Delirium weisen im ersten Jahr nach der Entlassung ein 1,5 ml höheres Mortalitätsrisiko auf.

    hohe Gesundheitskosten

    Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Delirium sind ähnlich wie jene von Typ-2-Diabetes.


    Ungefähr 33% der Patienten über 70 Jahre werden an akuter Enzephalopathie und/oder Delirium leiden.

    15-50% der Patienten über 70 Jahre werden an akuter Enzephalopathie und/oder Delirium leiden.

    19-82% der Patienten auf Intensivstationen werden an akuter Enzephalopathie und/oder Delirium leiden.

    Ein Delirium hat eine große Auswirkung auf den Patienten

    Im St. Antonius Krankenhaus in den Niederlanden kommt DeltaScan in 3 Abteilungen (C2 Station für Innere Medizin, 4C Geriatrische Traumastation und G3/H3 Station für Herz-Thorax-Chirurgie) zur Anwendung.

    Das St. Antonius Krankenhaus ist bemüht, die akute Enzephalopathie-/Deliriumversorgung fortlaufend zu verbessern.

    Akute Enzephalopathie und/oder Delirium ist eine häufige Komplikation, bei der die zugrundeliegende Ursache einer dringenden Behandlung bedarf. Die Erkennung des Syndroms ist nicht einfach, aber von großer Relevanz! Je länger die akute Enzephalopathie- und/oder Delirium-Episode dauert, umso schlimmer sind die (kognitiven) Folgen für den Patienten.

    Das St. Antonius Krankenhaus arbeitet kontinuierlich an Prozessen zur Verbesserung seiner Versorgung, und DeltaScan passt perfekt in diese Strategie.

    Verschiedene Arten von Delirium

    Delirium kann in verschiedenen Formen zum Ausdruck kommen. Bis zu 75% der Delirium-Patienten haben ein hypoaktives oder stilles Delirium. Mit den derzeitigen Screening-Instrumenten wird diese Gruppe oft übersehen. Nur 12% bis 35% der Delirium-Patienten werden erkannt (Quelle: Marcantonio, 2017, N Engl J Med). Hypoaktives (stilles) Delirium ist schwerer zu erkennen als hyperaktives Delirium und kann oft mit Demenz oder Depression verwechselt werden. Da hypoaktives Delirium oft unerkannt bleibt, wurde es mit schlechteren Patientenergebnissen in Verbindung gebracht.

    Hyperaktive Form

    Patienten mit hyperaktivem Delirium sind rastlos, häufig agitiert und zeigen eine körperliche Unruhe.

    Gemischte Form

    Patienten mit dieser Art von Delirium sind gelegentlich unruhig.

    Hypoaktive Form

    Patienten mit hypoaktivem Delirium sind ruhig und erscheinen womöglich schläfrig. Diese Form wird häufig mit Depression oder Demenz verwechselt.


    Je länger das Delirium anhält, desto schwerwiegender sind die Auswirkungen

    Das komplexe und unklare klinische Bild macht es schwierig, ein Delir zu erkennen. Die internationalen Leitlinien und aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass in der aktuellen Praxis nur 12 % bis 35 % der Delir-Fälle erkannt werden. Das bedeutet, dass 65 % bis 88 % der Delir-Patienten nicht die Behandlung erhalten, die sie benötigen. (Quelle: Marcantonio, 2017, NEJM).


    Delirium wird zu selten und zu spät erkannt

    In der klinischen Praxis besteht Bedarf an einer besseren Erkennung von akuter Enzephalopathie und/oder Delirium. Bei der Anwendung von Fragebögen wird die Mehrheit der Patienten übersehen, und häufig werden nur Patienten mit hyperaktivem Delirium erkannt.

    Aktuelle Situation

    Komplex und unklar

    • 33% der Patienten über 70 Jahren haben akute Enzephalopathie und/oder Delirium
    • 50% dieser Gruppe haben akute Enzephalopathie/Delirium, wenn sie ins Krankenhaus eingewiesen werden; bei den übrigen Patienten kommt es während ihres Aufenthalts im Krankenhaus zu einer Enzephalopathie und/oder Delirium
    • Nur 12% bis 35% der Delirium-Fälle werden bei Patienten mit akuter Enzephalopathie/Delirium erkannt.

    Das Protokoll

    Subjektiv und ineffizient

    • In den meisten Krankenhäusern ist es die Aufgabe der Pflegepersonen, ein Delirium nachzuweisen.
    • Patienten, bei denen das Risiko von akuter Enzephalopathie/ Delirium besteht, werden mithilfe einer standardisierten Checkliste einem Screening unterzogen.
    • Akute Enzephalopathie wird definitionsgemäß übersehen, da sie nur mit der EEG nachgewiesen werden kann.
    • Die derzeitig verfügbaren Instrumente zum Screening von Delirium (die auf die klinischen Kennzeichen abzielen) sind subjektiv, ineffektiv und werden häufig nicht eingesetzt.

    Gewünschte Situation

    Mit DeltaScan

    • Mit DeltaScan bietet Prolira eine Lösung für das hier angeführte Problem.
    • Mit DeltaScan können medizinische Fachkräfte die Gehirnaktivität ihrer Patienten aktiv messen, um festzustellen, ob Kennzeichen von akuter Enzephalopathie und Delirium vorhanden sind (polymorphe Deltawellen).
    • Dadurch wird DeltaScan zu einem wertvollen und objektiven Screening-Instrument zur Unterstützung der Diagnose von akuter Enzephalopathie und/oder Delirium.

    E-Learning

    Wir bieten kostenlos drei jeweils ca. 10-minütige E-Learning-Module an,
    die informativ und interaktiv sind, da sie u.a. Videos enthalten:

    1. für Pflegefachkräfte: Delirium und akute Enzephalopathie
    2. für Ärztinnen/Ärzte: Delirium
    3. für Pflegefachkräfte/Ärzte: Prolira-DeltaScan Gebrauch

    Oder wenden Sie sich an unsere Accountmanager

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