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    Relevante Veröffentlichungen in Bezug auf DeltaScan


    Durchbrüche in der Erforschung von Delirium

    Wie ernst akute Enzephalopathie und Delirium sind, wird immer mehr erkannt. Das ist an der enormen Zunahme der Veröffentlichungen zu sehen, die zu diesem Thema erscheinen. 1995 wurden lediglich zehn Artikel über Delirium veröffentlicht, 2015 waren es über 250. Anlässlich des ganz klar bestehenden Bedarfs an besserer, frühzeitiger Erkennung von Delirium haben wir DeltaScan entwickelt. Unten finden Sie einige Veröffentlichungen, die uns dazu ermutigt haben, uns eingehender mit Delirium zu beschäftigen.

    2010 wies Heymann (Deutschland) nach, dass zu späte Behandlung von Delirium zu schlechteren Patientenergebnissen führt [1]. 2011 stellten Leslie und Inouye (USA) fest, dass die Delirium zuzuschreibenden Gesundheitskosten so hoch sind, dass sie zwischen den Kosten für Diabetes und den Kosten von Herz- und Gefäßerkrankungen liegen [2]. 2013 wiesen Pandharipande, Ely und andere (USA) nach, dass eine längere Deliriumdauer mit stärkerer langfristiger kognitiver Verschlechterung einhergeht [3]. Ely [4] und später auch Pisani [5] wiesen nach, dass jeder Tag, den das Delirium anhält, unabhängig mit einer Erhöhung des Sterberisikos um 10 % assoziiert ist.

    Slooter (NL) zeigte, dass Delirium in vielen Fällen zu schlechteren Ergebnissen führt und diese Verschlechterung unabhängig von der Schwere der zugrundeliegenden Erkrankung ist [6]. Als immer klarer wurde, wie ernst Delirium tatsächlich ist, begannen mehrere Gruppen von Wissenschaftlern damit, nach Wegen zur frühzeitigen Erkennung von Delirium zu suchen. Bereits 2001 stellten Marcantonio (USA) und andere fest, dass intensives Screening durch Geriater die Deliriumbelastung begrenzen kann [7]. Slooter (NL) und andere zeigten jedoch 2011, dass die momentan verwendeten Screening-Tools in der täglichen Praxis auf der Intensivstation eine unzureichende Sensitivität (47 %) aufweisen [8].

    In einer großen Metaanalyse von Marcantonio (USA) 2017 wurde gefolgert, dass bis zu 75 % der Patienten an hypoaktivem oder stillem Delirium leiden und nur 12 % bis 35 % der Deliriumpatienten erkannt werden. Dabei handelt es sich überwiegend um Patienten mit hyperaktivem Delirium [9]. Inouye und andere (USA) beschrieben 2014, dass das Vorliegen von Delirium nicht nur das Sterberisiko erhöht, sondern auch das Risiko zur Aufnahme in einem Pflegeheim, auch wegen des Verlusts von ATL-Funktionen [10].

    2010 untersuchten Martin und andere (USA) das Verhältnis zwischen Delirium und (postoperativer) Sepsis, wobei sie folgerten, dass Delirium ein unabhängiger Prädiktor von Sepsis ist [11]. Van den Boogaard und andere (NL) zeigten, dass die kognitiven Probleme nach Krankenhausaufnahme bei Patienten, die ein Delirium hatten, im Vergleich zu Patienten ohne Delirium signifikant höher sind [12]. Vor kurzem beschrieben Mulkey und andere (USA) die Anwendung von EEG bei der Erkennung von Delirium, wobei gefolgert wurde, dass EEG auf Basis der neuesten Verfahren eine frühere und bessere Erkennung von Delirium ermöglichen kann [13].


    Forschung im UMC Utrecht, die zur Entwicklung von DeltaScan geführt hat:

    EEG-registratie zonder delirium

    EEG-registratie met delirium


    Die internationalen Leitlinien sind eindeutig

    Sie alle geben an, dass Bedarf an besserer, frühzeitiger Erkennung von Delirium besteht.

    „Angesichts der enormen Belastung, die postoperatives Delirium für Patienten, ihre Familienangehörigen, Gesundheitsorganisationen und öffentliche Mittel mit sich bringt, müssen die in Europa tätigen Anästhesiologen ihr Bestes tun, um integrierte Maßnahmen zu initiieren, mit denen die Inzidenz und die Dauer von postoperativem Delirium begrenzt werden können.“

    „Die frühzeitige Erkennung von postoperativem Delirium ist essentiell, um eine zielgerichtete, effektive Behandlung zu ermöglichen.“

    „Wegen des fluktuierenden Verlaufs von postoperativem Delirium müssen Mitarbeiter Patienten im Aufwachraum mindestens einmal pro Schicht auf postoperatives Delirium screenen.“

    „Aus Zahlen geht hervor, dass Delirium in über der Hälfte der Fälle undiagnostiziert bleibt.“

    „Eine zu späte Behandlung verlängert die Dauer, was wiederum in Zusammenhang mit einer Verschlechterung der kognitiven und funktionalen Genesung sowie Erhöhung der Morbidität und Mortalität bei aufgenommenen Patienten gebracht wird.“

    „Im Vergleich zu gleichaltrigen Patienten ohne Delirium wird bei Patienten mit Delirium ein höheres Sterberisiko, eine längere Aufnahmedauer, ein erhöhtes Sturzrisiko, ein höheres Risiko von Pflegebedürftigkeit nach Entlassung und ein höheres Risiko von Demenzentwicklung beobachtet.“

    „Obwohl Delirium eine häufig vorkommende Krankheit ist, lässt dessen Erkennung viel zu wünschen übrig und es werden viele Fälle übersehen.“

    „Schnelle Feststellung und rechtzeitige Behandlung der zugrundeliegenden Ursachen sind wichtig für die Begrenzung des Ausmaßes und der Dauer des Deliriums und zur Verringerung des Risikos von daraus resultierenden Komplikationen.“

    „[Delirium] ist eine schwere Krankheit, die in Zusammenhang mit ungünstigen Ergebnissen gebracht wird. Durch frühzeitiges Handeln ist diese Krankheit jedoch vermeid- und behandelbar.“

    Nein, eine Messung mit DeltaScan ist ungefährlich und komfortabel. Das Patch wird sofort nach der Messung vom Kopf entfernt.

    „Trotz der negativen prognostischen Implikationen des Erleidens eines Deliriums wird in den meisten Krankenhäusern wenig auf das Auftreten eines Deliriums geachtet … Die Forschung zeigt, dass Delirium bei zwei Drittel der Patienten nicht erkannt wird.“

    „Frühzeitige Erkennung [von Delirium] kann eine schnelle Identifizierung und (falls möglich) Korrektur der Ätiologie, die Beruhigung von Patienten, die angsteinflößende Symptome erleben, (medikamentöse oder nicht-medikamentöse) Behandlung und Beurteilung der Effektivität der Behandlung ermöglichen.”

    „Eine zu späte Behandlung verlängert die Dauer, was wiederum in Zusammenhang mit einer Verschlechterung der kognitiven und funktionalen Genesung sowie Erhöhung der Morbidität und Mortalität bei aufgenommenen Patienten gebracht wird.“

    Systematisches Screening auf Schmerzen, Sedierungsgrad und Delirium sowie die Anwendung zielgerichteter Sedierungs- und Analgesieprotokolle werden in Zusammenhang mit einer niedrigeren Inzidenz von Krankenhausinfektionen, einer kürzeren Beatmungsdauer, einer kürzeren IC-Aufenthaltsdauer, geringerer Sterblichkeit und Einsparung von Mitteln gebracht.“

    „Das Screening auf Delirium muss regelmäßig (alle 8 Stunden) stattfinden und die Ergebnisse müssen dokumentiert werden.“

    Seite 153:

    „Postoperatives Delirium kann nachteilige Folgen haben, wie verzögerte Wiederherstellung der Mobilität, eine längere Behandlungsdauer, eine längere Aufnahmedauer und Verhinderung frühzeitiger Rehabilitation. Es gibt verschiedene diagnostische Tools, mit denen Gesundheitsdienstleister ihre Patienten auf effektive, einheitliche Weise beurteilen können. Gesundheitsorganisationen müssen die Verwendung eines solchen Tools erwägen.“


    Delirium, das schnell genug entdeckt wird, kann behandelt werden

    Es gibt klare Empfehlungen zur Behandlung von Delirium. Diese sind in u.a. folgenden Leitlinien zu finden:

    • „Clinical Practice Guideline for Postoperative Delirium in Older Adults“ der amerikanischen Geriatrics Society (USA, 2014);
    • „Clinical Practice Guidelines for the Prevention and Management of Pain, Agitation/Sedation, Delirium, Immobility, and Sleep Disruption in Adult Patients in the ICU“ der Society of Critical Care Medicine (USA, 2018);
    • „Delirium: prevention, diagnosis and management“ des National Institute for Health and Care Excellence (NICE) (Vereinigtes Königreich, 2019).

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