Was ist Delirium?

Delirium (oder Delir) ist eine Manifestation einer drohenden akuten Hirnfunktionsstörung. Es wird in den Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (Diagnostischer und statistischer Leitfaden psychischer Störungen), den „DSM V“, definiert als: „Eine Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsstörung, die sich innerhalb kurzer Zeit entwickelt, in der Ausprägung über den Tag fluktuiert und mit einer Wahrnehmungsveränderung einhergeht.“ Es ist eine der häufigsten post-operativen Komplikationen bei älteren Erwachsenen, kann jedoch bei allen Patienten jeden Alters auch ohne operative Eingriffe auftreten (Quelle: Marcantonio, 2017, NEJM).

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Delirium und seine Auswirkung

Delirium hat große Auswirkungen auf die Patienten

Die verschiedenen Formen des Delirs

Delirium ist stressintensiv und kann beängstigende Gedanken oder Halluzinationen hervorrufen, z.B. kann der Patient die Vorstellung haben, gefangen zu sein oder Bilder sehen, die nicht wirklich da sind. Es gibt drei Formen des Delirs. Patienten können sowohl hypoaktiv (apathisch / still), in gemischten Formen, als auch hyperaktiv (agitiert und aggressiv) auffallen. Diese unterschiedlichen Formen machen eine Detektion noch schwieriger.

Hypoaktiv

Patienten mit hypoaktivem Delir sind ruhig und wirken schläfrig. Diese Form wird oft mit Depression oder Demenz verwechselt. Sie tritt bis zu 75 % bei Patienten mit Delir auf (Marcantonio, 2017, NEJM).

Gemischt

Patienten mit diesem Delir sind manchmal unruhig.

Hyperaktiv

Die Patienten mit hyperaktivem Delir sind unruhig, oft agitiert und körperlich hyperaktiv.

Je länger das Delirium anhält, desto schwerwiegender sind die Auswirkungen

Das komplexe und unklare klinische Bild macht es schwierig, ein Delir zu erkennen. Die internationalen Leitlinien und aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass in der aktuellen Praxis nur 12 % bis 35 % der Delir-Fälle erkannt werden. Das bedeutet, dass 65 % bis 88 % der Delir-Patienten nicht die Behandlung erhalten, die sie benötigen. (Quelle: Marcantonio, 2017, NEJM).

Heutzutage wird Delirium zu selten und zu spät erkannt

Es besteht ein klinischer Bedarf, die Delir-Detektion zu verbessern und von Diagnosen über Fragebögen wegzukommen, bei denen die Mehrzahl der Delir-Fälle übersehen und/oder häufig nur die hyperaktiven Formen des Delirs erkannt werden.

Kompliziert und verwirrend

Ungefähr 33 % der eingewiesenen Patienten über 70 Jahre leiden an einem Delir. Die Hälfte dieser Gruppe hat bereits bei der Aufnahme ein Delir und die andere Hälfte bekommt es bei der Aufnahme. Laut internationalen Richtlinien und Forschungsergebnissen werden derzeit nur 12 % bis 35 % der Delir-Fälle von Patienten über 70 Jahre in der klinischen Praxis erkannt (Quelle: Marcantonio, 2017, NEJM).

Subjektiv und ineffektiv

In den meisten Krankenhäusern hat das Pflegepersonal die Aufgabe der Delir-Detektion. Die delirgefährdeten Patienten werden mit einer standardisierten Checkliste überwacht. Die derzeitigen Nachweissysteme sind subjektiv und ineffektiv und werden oftmals nicht eingesetzt. Die diagnostische Sensitivität ist variabel und scheint damit zusammenzuhängen, ob der jeweilige Anwender das Screeningtool anwendet oder nicht.

DeltaScan

Mit DeltaScan bietet Prolira eine Lösung für das oben erwähnte Problem. Mit dem DeltaScan kann das medizinische Fachpersonal die Hirnaktivität der Patienten hinsichtlich der Anzeichen eines Delirs untersuchen. Dies macht DeltaScan zu einem wertvollen Screeningtool, das Sie bei der Diagnose von Delir unterstützt

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